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3.1 Dienste im Internet - World Wide Web
Geschrieben von: Doerr / Palotai   

Der jüngste Dienst innerhalb des Internet

ist das World Wide Web (WWW). Wenn im allgemeinen Sprachgebrauch vom Internet geredet wird, ist meist das WWW gemeint. Die Nutzung erfolgt mittels eines sogenannten Browsers, mit denen der Nutzer Webseiten durchsurft.

Die grundlegende Programmiersprache

des WWW ist HTML (HyperText Markup Language). Eine der wichtigsten Eigenschaften von HTML ist die Möglichkeit, Verweise ("Hyperlinks") zu definieren, die zu anderen Stellen im eigenen Projekt oder zu beliebigen anderen Internet-Adressen führen können. Weitere Sprachen, die Interaktivität bzw. multimediales Erleben erzeugen, sind Java, JavaScript, PHP und Flash.

Wie kommen die Seiten ins Internet?

Das WWW besteht aus einzelnen Seiten, die die Anbieter auf den Servern der Provider ablegen. Alle Seiten werden immer durch diesen Anbieter selbst angelegt, gepflegt und aktualisiert. Jeder Nutzer des Internets kann auf diese Informationen zugreifen.

Links

Das Beste des Ganzes ist nun, daß man diese Dokumente durch sogenannte Hyperlinks beliebig miteinander verknüpfen kann. Die sogenannten Links heben sich meist farblich vom restlichen Text der Seite ab und sind unterstrichen. Auch grafische Elemente können Links repräsentieren. Fährt man mit dem Mauszeiger über die Grafik (oder auch über den unterstrichenen Text) verändert sich der Mauszeiger. Klickt man nun auf einen Link, landet man auf der Internetseite, die der Anbieter für diesen Link festgelegt hat. So kann man von einen Dokument, dass einem interessiert zu einem anderen Dokument eines ähnlichen oder des gleichen Themas gelangen. Man klickt sich also von Seite zu Seite. Der Vergleich mit dem Sprung von Welle zu Welle und der daraus resultierende Begriff "Surfen" liegt nahe.

HTML

Zur Erstellung eines Dokumentes im Internet gibt es eine Seitenbeschreibungssprache, genannt HTML, "Hyper Text Markup Language" (sprich: "Heiper Text Markap Lengwitsch"). Zu erkennen sind klassische, statische Internet-Dateien an den Dateiendungen .htm oder .html. Dynamische Webseiten, die erst im Augenblick der Abfrage auf dem Server nach Vorgaben zusammengebaut werden, erkennt man an Endungen wie .shtml, .pl, .cgi oder .php. Immer mehr findet man auch sogenannte "geflashte" Seiten, dies sind animierte Webseiten oder Inhalte, die man nur sehen kann, wenn das dafür benötigte Zusatz-Programm auf dem PC installiert ist.

URL, die Internetadresse

Jede Internetpräsenz beginnt mit einer Einstiegsseite, Homepage genannt. Von hier kommt man auf die Unterseiten, wie die Titelseite einer Zeitung mit einer Art Inhaltsverzeichnis. An sich ist diese Homepage über eine Zahlenkombination wie http://123.23.64.123 erreichbar. Kein Mensch merkt sich gerne langweilige Zahlenkolonnen, folglich wurde das Domainkonzept eingeführt, d.h. die Homepage lässt sich durch einen Klarnamen ansprechen wie z.B. wolke23.de.
Diese Domain, also die Bezeichnung für ein Internetangebot, nennt man als Ganzes auch URL, wir Engländer sagen dazu auch "Uniform Resource Locator" (sprich: "Juniform Resors Lokäter"). Für Domains bestehen bestimmte Regeln. Es gibt eine Reihe sogenannter Top-Level-Domains, die das Ende einer URL bilden und länderspezifisch oder thematisch festgelegt sind, z.B.:

.com Seiten mit kommerzieller Ausrichtung
.info Informationsseiten
.gov Institutionen der amerikanischen Regierung
.ch Schweiz
.de Deutschland
.net Netzbetreiber oder Netzwerke

Es versteht sich von selbst, daß jede URL im Internet nur einmal vergeben werden kann.

 

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