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3.2.1 eMail - Nutzung
Geschrieben von: Sandra Palotai   

Kommunikation per eMail

Noch kurz was zu Sicherheitsaspekten. Jede Mail kann bei der Durchleitung über die Server durch die zuständigen Betreiber gelesen und sogar manipuliert werden. eMail ist nichts für vertrauliche Informationen. Auch wenn ein Missbrauch auf Grund der Millionen Mails, die täglich den Erdball umkreisen, recht gering ist, mehr als auf eine Postkarte sollte man auch in eine eMail nicht schreiben.

eMail - Adresse

Um eine eMail an einen Empfänger zu verschicken, brauchen wir drei Dinge. Einen Internet-Zugang, ein Programm, daß das erledigt, und natürlich die eMail-Adresse des Empfängers. Eine eMail-Adresse setzt sich aus dem eigentlichen Namen und dem Namen der zugehörigen Domain (z.b.: Firmenname.de, Firmenname.com, oder web.de, hotmail.com etc.) zusammen, an die die Mail verschickt wird. Dort wird sie im Postfach des Empfängers gelagert. Es versteht sich von selbst, daß jede eMail-Adresse weltweit nur einmal existieren kann. Namen und Domainname werden durch das Zeichen @ getrennt, "at" auf Deutsch etwa "bei". Heraus kommt also: Nutzername@domain Ein Beispiel: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Hier hat sich beispielsweise Meiers Max beim Provider T-Online, der Telekom, seine eMail-Adresse eingerichtet. Groß-/Kleinschreibung ist bei der Angabe der Adresse egal, einige Sonder- und Leerzeichen sind verboten, man nutzt darum häufig den Binde- oder Unterstrich.

Welchen eMail-Namen man hat, hängt nicht nur vom eigenen Wunsch ab, sondern auch davon, welche Namen/ Adressen schon besetzt sind. So kann man davon ausgehen das bei "AOL.com", der Name Mü Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. schon besetzt ist. Durch Anhängen von Ziffern kann man seine Adresse vielleicht doch noch bekommen, z.B. Mü Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Beim Anlegen der eMail-Adresse muss man es notfalls öfter probieren, bis man eine passende bekommt. TIPP: Wenn sie eine eMail-Adresse auch für den beruflichen Kontakt oder sogar zum Bewerben nutzen wollen, vermeiden sie Spaß oder sogar anzügliche eMail-Namen wie " Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ", " Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. " .

Aufbau einer eMail

Bevor wir uns mit speziellen Programmen zum Empfangen und Senden von eMails befassen, die alle ein bisschen anders aussehen, besprechen wir zunächst den Aufbau einer Mail.

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Dazu richten wir in obenstehendem Beispiel eine Anfrage an eine imaginäre Firma mit der eMail-Adresse support@FirmaKunterbunt. Der Empfänger meiner Post ist also die Support-Abteilung der Firma Kunterbunt. Die erste Angabe ist die eMail-Adresse des Empfängers im Feld "An:". Das Feld "CC:" steht für "Carbon Copy". Dieser Begriff stammt noch aus der Zeit der Schreibmaschine und bedeutet Durchschlag. Alle Empfänger, die wir hier, meist getrennt durch Komma oder Semikolon, eingeben, erhalten unsere Mail außerdem. Im Kopf der empfangenen Mail kann jeder lesen, wer außerdem einen Durchschlag erhalten hat. Das Feld "BCC:" bedeutet "Blind Carbon Copy". Auch hier wird die Mail zusätzlich an die eingetragenen Empfänger verschickt. Im Gegensatz zu CC ist der BCC-Empfänger jedoch unsichtbar für alle anderen Empfänger, er sieht jedoch, an wen die Mail per "TO" und "CC" sonst noch verschickt wurde. Die Zeile "Betreff:" nimmt eine kurze Beschreibung des Inhaltes der Mail auf. Hier sollte man eine aussagekräftige Schlagzeile angeben, die dem Empfänger kurz erzählt, worum es in der Mail geht. Das letzte besonders große Feld nimmt den Text der zu übermittelnden Nachricht auf.

Tippfehler

Was passiert eigentlich, wenn man sich in der Angabe der eMail-Adresse vertippt und die Mail verschickt? Wenn's ganz blöd kommt, hat jemand anderes die angegebene Adresse und bekommt dann natürlich unseren Brief zugestellt. Sowas passiert mitunter, ein falscher Bindestrich reicht da schon, und man bekommt dann meist eine Antwort von einem völlig verwirrten, ahnungslosen Empfänger. Existiert die von uns angegebene Adresse nicht, erhalten wir die Mail als Fehlermeldung mit der Bemerkung "unzustellbar" zurück.

Anhänge / Attachments

Nun sind das Werkzeug eMail, verschiedene Provider und die Bedinungen bei vielen Empfängern nicht dazu geeignet, gigabytegroße Spielfilme zu übertragen. Bei der Größe der angehängten Dateien sollte man sich deshalb zurückhalten. Viele Freemail-Anbieter beschränken sogar die Größe des Anhangs. Schon ein 1 MB (Megabyte) großer Anhang stellt sowohl den Empfänger als auch den Versender auf eine Geduldsprobe, besonders bei langsamen Internetzugängen über langsamere Modems. Einige Mailserver leiten Mails ab einer bestimmten Größe ohnehin nicht weiter.
Meist gibt es im eMail-Programm einen Button mit der Info "Anhang" o.ä. Wenn man da draufklickt, kann man den Rechner durchsuchen, um den Ort auszuwählen, wo das Dokument, Bild, Lied etc. liegt, das man mit der eMail verschicken möchte. Hat man die entsprechende Datei gefunden, wählt man sie aus bzw. markiert sie. Meist klickt man dann auf "Anhängen" oder auf "OK", das ist bei jedem Programm anders.
Man kann Anhänge nicht nur verschicken, sondern auch erhalten. Dazu muss man sie aus der eMail heraus wieder downloaden. Auch das ist bei jedem eMail-Programm anders. Wichtig ist hierbei die Endung des Attachments. Attachments von unbekannten Personen sollte man sich gründlich anschauen, aber u.U. auch die von Bekannten. Eine eMail zu öffnen, ist meist nicht gefährlich, zumindest kann man sich so keinen Virus einfangen (Probleme kann es hier geben bei der Anzeige von HTML-Mails, vor allem bei der Verwendung von MS Outlook). Ein Virus versteckt sich im Anhang und kann erst gefährlich werden, wenn man das Attachment öffnet. Attachments mit der Endung ".exe" sind ausführbare Programme, die sich bei ihnen installieren und sind besonders gefährlich. Ebenso Hände weg von Attachements, die zwei Endungen haben z.B. Urlaubsgrüße.doc.pft. Es gibt eigentlich KEINE Dateien die zwei Endungen haben.

 

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