Valide Webseiten

spiegelWas machen wir Webentwickler uns immer wieder in die Hosen. Ja, validen Code müssten Webseiten enthalten. Firefox macht diese Überprüfung dank seinen Extensions wie dem HTML Validator (based on Tidy) leicht möglich. Aber was muss die geplagte Zunft erleben?

 

Meine von Hand programmierten Seiten sind korrekt – beispielsweise die Startseiten von Tor-Loewenherz.de und alle selbst programmierten Unterseiten (d.h. ohne Forum und Blog) wären perfekt. Aber wehe, ich baue Buchtipps von Amazon ein oder Adwords/Adsense von Google. Ausgerechnet der Marktführer im Online-Shopping und der gekrönte König der Suchmaschinen bringen Code-Schrott auf die Website. Und wehe, der geplagte Webdesigner besucht die großen Seiten im Netz:

  • Spiegel Online bringt es heute abend auf seiner Startseite auf 19 Fehler und 212 Warnungen!
  • Google.de mit seiner wirklich spartanischen Startseite auf 22 Warnungen.
  • stern.de – 22 Warnungen
  • bild.de sprengt mit 24 Fehlern und über 300 Warnungen alle Grenzen – läuft ja auch bei t-online.
  • T-Online selbst? 1 Fehler und über 150 Warnungen.

Selbst heise.de ist mit 8 Fehlern und 23 Warnungen fett dabei. Dr. Web ist mit 83 Warnungen direkt bescheiden. Und woher kommen sie? Logisch: allein 73 Teile dieses nicht-validen Codes stammen von den Google-Einblendungen.
Darauf einen Dujardin!

Nachtrag: Der Tidy-Validator meckert mittlerweile Google AdSense-Einblendungen nicht mehr an, sondern klammert sie als domainfremden Frame stärker als bisher aus – eine an sich valide Seite erhält dann doch ihr grünes Häckchen (Dr. Web, tor-loewenherz.de).  Ein genauerer Blick zeigt, dass der Validator mit dem Google-Code scheinbar immer noch Probleme hat. Sei es, dass Zeichenketten aus dem JavaScript unbekannt sind, da sie mit „&“ beginnen, oder die Tabellen proprietäre statt Standard-Attribute enthalten.

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