1.2 Datenschutz am Arbeitsplatz – Die Verwendung von Open Source Software

Wie im
weiteren Verlauf dieses Dokumentes immer wieder zu sehen sein wird,
sind die wahren Risikofaktoren für die Privatsphäre weniger
irgendwelche Online-Kriminelle, sondern vielmehr große Firmen –
seien es nun Microsoft, eBay oder AOL.

Viele
dieser riesigen Unternehmen (sowohl Webdienst-Anbieter als auch
Softwarehersteller) haben ein unangemessenes Interesse an den
Informationen der Nutzer ihrer Dienste und Programme.

Daher
geht ein großer Teil der Datenspionage auch auf das Konto
dieser kommerziellen Anbieter. Somit empfiehlt sich auch aus Gründen
der Privatsphäre die Nutzung von Open Source Software.
Bei dieser ist der Quellcode (mit dem sie programmiert wurden) offen
zugänglich und auf diese Weise können Änderungen
nachvollzogen werden, so dass im Allgemeinen keine Spionagefunktionen
zu befürchten sind.

Bei
Software deren Quellen (Source) nicht offen (open) liegen – wie es
meist bei kommerzieller Software die Regel ist – kann theoretisch
alles mögliche in die Software eingebaut worden sein.

Es gibt
mittlerweile für fast jede kommerzielle Anwendung auch eine Open
Source Alternative. Dazu gehören beispielsweise:

Browser,
wie etwa Mozilla Firefox (DE)

(Website:
http://www.firefox-browser.de/)

Büroprogramme,
wie etwa Open Office (EN)

(Website:
http://www.openoffice.org/)

Instant
Messenger
, wie etwa Miranda (EN)

(Website:
http://www.miranda-im.org/)

email-Clients
wie etwa Mozilla Thunderbird (DE)

(Website:
http://www.mozilla-europe.org/de/products/thunderbird/)

Virenscanner,
wie etwa ClamAV (DE)

(Website:
http://de.clamwin.com/
)

und
viele mehr….

Die
Verwendung jeweils aktueller Versionen kann daher, wenn sie von der
Seite des Herstellers heruntergeladen wird, die Infektion durch
Spyware verhindern.

Einfache
Anleitungen
zu verschiedenen Open Source-Programmen finden sich
hier:


http://teuchtlurm.de/aosw/index.htm

bzw. http://www.uckanleitungen.de/

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